PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

Der Höhenzug Serra de Tramuntana erstreckt sich über 90 km Länge vom Südwesten bis zum Nordosten Mallorcas und ist eine der beeindruckendsten Naturlandschaften der Insel.

Er besteht aus über zehn Gipfeln mit über 1000 m Höhe. Das Bergmassiv besteht überwiegend aus Kalkstein, der mit Wasser eine einzigartige Karstlandschaft gebildet hat.

Die Zonen Menut, Binifaldó, Son Moragues, Cúber, Sa Coma des Prat, Mortitx, Ses Figueroles, Míner Gran, Sa Coma den Vidal, Gabellí Petit, Planícia…sind Eigentum der Autonomen Gemeinschaft der Balearen und Teil des Naturparks Serra de Tramuntana. Sie haben eine Gesamtfläche von ca. 4000 ha.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

Zulässige Nutzung und Aktivitäten:

  • Suchen von Spargel, Pilzen, Espartogras, Palmenherzen, Früchten u. a. für den privaten Verbrauch, außer in einigen Bereichen des Naturgebiets.
  • Sammeln von nicht endemischen Schnecken für den privaten Verbrauch, außer in einigen Bereichen des Naturgebiets.
  • Traditionelle Landwirtschaft und Viehzucht.
  • Kleine private Gemüsegärten für den Eigenbedarf in direkter Umgebung der vorhandenen Wohnhäuser.
  • Jagd in den als Jagdrevier festgelegten Bereichen und in kontrollierten Jagdzonen.
  • Unterhaltungs- und sportliche Aktivitäten ohne Wettkampfcharakter, außer in einigen Bereichen des Naturgebiets, die keinen Lärm verursachen und/oder querfeldein erfolgen.
  • Freizeitfischerei auf Booten.
  • Freizeit- und Sporttauchen im Meeresbereich des Gebiets.

Nutzungen und Aktivitäten, für die eine schriftliche Genehmigung erforderlich ist:

  • Berufsfilm und -fotografie, insbesondere zu Werbezwecken, wie beispielsweise Videoaufnahmen für das Fernsehen.
  • Wirtschaftliche Verwertung und Genehmigungen zur privaten Wassernutzung.
  • Verwendung von Pflanzenschutzmitteln zur Schädlingsbekämpfung.
  • Sammeln von Spargel, Pilzen, Espartogras, Palmenherzen, Früchten usw. zu kommerziellen Zwecken.
  • Sammeln von nicht endemischen Schnecken zu kommerziellen Zwecken.
  • Veränderung der natürlichen Vegetationsdecke.
  • Nicht traditionelle landwirtschaftliche und viehzüchterische Nutzung und Aktivitäten.
  • Klettern, Abseilen, Freiflug, Wildbachfahrten, Canyoning und andere Risikosportarten.
  • Höhlenforschung.
  • Wissenschaftliche Forschungsprojekte und -initiativen.
  • Unterwasserfischen.
  • Fangen des großen Bärenkrebses (Scyllarides latus).
  • Berghütten.
  • Einrichten von Wander- und Waldwegen oder Strecken aller Art im Zusammenhang mit Angeboten zur öffentlichen Nutzung oder Entfernung von Resten der Waldbiomasse.
  • Schießwettbewerbe zu anderen als Jagdzwecken in einigen Bereichen des Gebiets.

Verbotene Nutzungen und Aktivitäten:

  • Zerstörung von Mineralen, Felsen und Rückständen.
  • Aktivitäten, die Böschungen, Schratten, Schluchten sowie andere Elemente und morphologische Merkmale des Karstgeländes verändern.
  • Veränderung der unterirdischen Höhlenformationen.
  • Vorgehensweisen, mit denen die Qualität von Meer, Wasserläufen, Flüssen, Seen und Quellen wesentlich beeinträchtigt wird.
  • Sport-Parcours.
  • Freizeit- und Sportaktivitäten in einigen Bereichen.
  • Schleppnetz-, Ringwaden- und Langleinenfischerei.
  • Fangen oder Sammeln der Edlen Steckmuschel Pinna nobilis.
  • Ankern auf Neptungraswiesen Posidonia oceanica und auf Meeresboden mit Rotalgen Lithothamnium calcareum
  • Fahrverkehr querfeldein mit Ausnahme von Fahrten, die für die Land- und Waldwirtschaft erforderlich sind.
  • Benutzung von Abkürzungen.
  • Einführung in die Natur von gebietsfremden Pflanzen- und Tierarten, die als invasiv erachtet werden können.
  • Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln in einigen Bereichen des Naturgebietes.
  • Die Nutzung von Exemplaren bzw. Populationen von Lorbeer, Eibe, Buchsbaum, Ahorn und anderen Arten, die nur noch in Restbeständen vorhanden sind.
  • Entzünden von Feuer in Waldgebieten.
  • Fahrten mit Sport- und Freizeitbooten sowie Verwendung von Schiffen oder Schwimmvorrichtungen mit Segeln oder Motor in den gekennzeichneten Badebereichen.
  • Taucher dürfen weder in der Hand noch auf ihren Schiffen Instrumente mitführen, die zum Fischen oder Entnehmen von Meerestieren oder -Pflanzen dienen.
  • Füttern der Meerestiere.

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Durch Erklärung zum Naturschutzgebiet sollen die natürlichen und kulturellen Schätze einer Zone geschützt werden.

Die Serra de Tramuntana wurde am 16. März 2007 von der Balearenregierung zur geschützten Naturlandschaft erklärt (BOIB Nr. 54 EXT).

Mit ihren 62.403 ha Landfläche und 1123 ha Meeresboden ist die Serra Tramuntana das größte Naturschutzgebiet der Balearen. Sie erstreckt sich über Teile der Gemeindegebiete von Alaró, Andratx, Banyalbufar, Bunyola, Calvià, Campanet, Deià, Escorca, Esporles, Estellencs, Fornalutx, Lloseta, Mancor de la Vall, Palma, Pollença, Puigpunyent, Santa Maria, Selva, Sóller und Valldemossa.

Mit dem Ressourcenordnungsplan der Balearenregierung für die Serra de Tramuntana, der mit Verordnung 19/2007 (BOIB Nr. 54 EXT) genehmigt wurde, wurde die Verwaltung der natürlichen Ressourcen geregelt und zu diesem Zweck eine Aufteilung nach Nutzungszonen (geschlossene Zone und Zonen mit beschränkter, kompatibler und allgemeiner Nutzung) und Nutzungsrechten (Lizenzen, Zulassungen und Verbote) beschlossen.

Zu der geschützten Naturlandschaft Serra de Tramuntana gehören die Naturdenkmäler Torrent de Pareis, Gorg Blau und Lluc (gem. Verordnung 53/2003 vom 16. Mai 2003) und das Naturdenkmal les Fonts Ufanes (gem. Verordnung 111/2001 vom 31. August 2001). Zu der Naturlandschaft gehören daneben ebenfalls Teile des europäischen Netzwerks Natura 2000 (schützenswerte Zonen der EU und/oder Vogelschutzgebiete), geschützte Eichenwälder und unter das Naturraumgesetz (ANEI Serra de Tramuntana) fallende Gebiete, die damit vor Verbauung geschützt werden sollen.

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Das Tramuntana Gebirge liegt im Norden von Mallorca. Sein gebiet umfasst die Gemeinden von Alaró, Andratx, Banyalbufar, Bunyola, Calvià, Campanet, Deià, Escorca, Esporles, Estellencs, Fornalutx, Lloseta, Mancor de la Vall, Palma, Pollença, Puigpunyent, Santa Maria, Selva, Sóller und Valldemossa.

MAPA

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Die Landschaft der Serra zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus: Dichte oder lichtdurchflutete Wälder aus Steineichen, Kiefern, Röhricht und anderen Arten wechseln ab mit Wiesen und Feldern, auf denen die Olivenbäume dominieren.

Die Serra ist für ihre vielfältige Flora bekannt, zu der eine Reihe endemischer Pflanzen und viele seltene Arten gehören. Wieder andere Arten, wie das Balearen Johanniskraut (Hypericum balearicum) sind überall zu finden. Die Serra bietet Lebensraum für viele Tierarten, darunter die Mallorca-Geburtshelferkröte (Alytes muletensis) und zahlreiche endemische Arten von Wirbellosen, Vögeln, Fleischfressern usw.

Vor der Küste der Serra de Tramuntana erstrecken sich Weiden mit Neptungras (Posidonia oceanica), die zusammen mit dem Maerl-Sand und den Korallenbänken eine einzigartige Naturlandschaft bilden, die sich in gutem Erhaltungszustand befindet.

Die Serra de Tramuntana war bereits früh besiedelt, bis heute erhaltene Zeugnisse davon sind die Anbauterrassen, die Eishütten („cases de neu“), die Wachtürme, die Festungen und die „Aljibes“ genannten Wasserspeicher.

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Anlagen und Informationsbüros des Naturparks Serra de Tramuntana, der von Espais de Natura Balear verwaltet wird:

-Informationsbüro des Naturparks. Ca s’Amitger (Lluc). Ctra. Lluc a Pollença, s/n. Telefon: +34 971 51 70 83 / 971 51 70 70.

-Umwelterziehungszentrum Binifaldó.

-Bergschutzhütten: Am Gorg Blau, Cúber, Son Moragues, Coma de Binifaldó, Lavanor und comuna de Caimari.

-Zeltplätze: Pixarells und Font Coberta. Reservierung unter: +34 971 51 70 70 74

-Rastplätze

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Für Unterkunft Informationen, besuchen Sie bitte den folgenden Link von IBANAT (Katalanische Version): www.caib.es und wenn Sie lieber Spanisch, besuchen Sie den folgenden Link www.caib.es

Um eine Unterkunft zu reservieren. Reservierungen online oder über die folgende Webseite gemacht IBANAT auf katalanische und Spanisch: www.caib.es

Bei Fragen können Sie 971177652 anrufen (Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 14 Uhr).

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

Für alle, die aufgrund irgendeiner körperlichen oder geistigen Behinderung das Naturgebiet nicht besuchen können, besteht die Möglichkeit, die Routen in einem Joëlette-Rollstuhl zurückzulegen.

Wenn Sie eine Route aus unserem Angebot wählen möchten, schlagen wir Ihnen bei der Informationsstelle des öffentlichen Landgutes gerne verschiedene Möglichkeiten vor. (Kontakttelefon des öffentlichen Landguts: 971 18 53 63)

Um einen Besuch zu vereinbaren, setzen Sie sich bitte mindestens drei Wochen vorher mit den Freiwilligen des Roten Kreuzes in Verbindung. (Servicetelefon des Roten Kreuzes, verfügbar rund um die Uhr: 971 29 50 00)

Der Besuch kann immer dann vereinbart werden, wenn Freiwillige verfügbar sind.

Das Projekt wurde vollständig vom Hilfswerk der Bank „La Caixa“ finanziert.

Was sind Joëlette-Rollstühle?
Dabei handelt es sich um einrädrige, geländegängige Rollstühle, die Personen mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit geben, auf nicht barrierefreien Wegen mit der Hilfe von drei oder mehr Begleitpersonen Wanderungen zu machen.

Zugänglichere Naturschutzgebiete
Die Naturschutzgebiete auf den Balearen bieten viele Möglichkeiten, die Natur zu genießen, aber in vielen Fällen war es bisher für Personen mit eingeschränkter Mobilität schwierig, dorthin zu gelangen.
Jetzt ist es mit den Joëlette-Rollstühlen auch für diese Menschen möglich, die Natur direkt zu genießen.

12 Rollstühle stehen zur Verfügung
Wir besitzen 12 Joëlette-Rollstühle, die in den Naturschutzgebieten der Balearen benutzt werden können: acht Rollstühle auf Mallorca, zwei auf Menorca, einer auf Ibiza und einer auf Formentera.
Außerdem wurde eine Gruppe mit Freiwilligen zusammengestellt, die diese Stühle fahren können.

Wer kann eine Route in einem Joëlette-Rollstuhl machen?
Alle, sowohl Bewohner der Balearen als auch Auswärtige, die aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung nicht im Naturschutzgebiet wandern können, haben die Möglichkeit, in einem Joëlette-Rollstuhl eine Tour durch die Naturschutzgebiete auf den Balearen zu machen.
Die Benutzung der Joëlette-Rollstühle ist aufgrund ihrer Merkmale auf Personen mit einem Gewicht von maximal 120 kg beschränkt.

Welche Routen sind möglich?
Die Naturschutzgebiete auf den Balearen haben sehr viele Strecken zu bieten. Erkundigen Sie sich für jeden einzelnen Fall, welche Wege am empfehlenswertesten sind, sowohl wegen ihrer Merkmale als auch ihres Schwierigkeitsgrades und abhängig von der Jahreszeit. Das Personal der Naturschutzgebiete kann Sie ausführlich beraten.

Anfragen
Auf Mallorca: Tel.: 971 295000 (24 Stunden), Rotes Kreuz der Balearen.
Auf Menorca: Tel.: 971 17 77 05, montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr.
Auf Ibiza und Formentera: Tel.: 971 30 14 60, montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr.

Die Anfragen müssen mindestens 3 Wochen im Voraus gestellt werden.
Der Tag für die Wanderung wird je nach Verfügbarkeit der Freiwilligen festgelegt.
Wenn Sie bereits über die entsprechend ausgebildeten Begleitpersonen verfügen, die Joëlette-Rollstühle fahren können, muss die Verfügbarkeit der jeweiligen Anzahl an Rollstühlen bestätigt werden.
Auch Bildungseinrichtungen können für gebuchte Ausflüge aus dem Lehrangebot der Naturschutzgebiete diese Rollstühle anfordern, indem sie auf dem Antragsformular angeben, wie viele sie benötigen.
Die Benutzung eines Joëlette-Rollstuhls unterliegt der Verfügbarkeit des entsprechenden Fahrers.
Die Rollstühle werden vollkommen kostenlos verliehen.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

       
  • Camí de les cases de Planícia
  •    
  • Itinerari de la font de s'Obi

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

Camí de les cases de Planícia

Dificultad:Niedrig
Distancia:3 km (nur Hinweg)
Duración:75 min
Requisitos:Muss zu Fuß zurückgelegt werden
Recomendaciones:Bequeme Schuhe
Temática:Landschaft, flora und fauna

Color:   

Die Wanderung zu den Bauernhäusern von Planícia, als „Camí de les cases de Planícia“ ausgeschildert, muss zu Fuß zurückgelegt werden, da sie auf ganzer Länge mit Steigung verläuft. Diese Route verläuft auf dem Landgut Planícia, das sich in Staatsbesitz befindet und zum Landschaftsschutzgebiet Serra de Tramuntana gehört. Das Gut liegt innerhalb der Gemeinde Banyalbufar. Die Strecke beginnt bei Kilometer 90.2 der Straße von Pollença nach Andratx (Ma-11) und endet an den Cases de Possessió, genannten Bauernhäusern. Diese Strecke lässt sich gut mit anderen Rundgängen kombinieren, besonders gut mit dem Weg zur Quelle von S’Obi (Font de s'Obi) und zum Wasserspeicher Aljub dels Cristians.

Etapas

Bevor es losgeht, hier noch einige Informationen zur Geschichte des Landguts. Das Gut Planícia wurde unter diesem Namen bereits im 14. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Im 15. Jahrhundert gehörte der Besitz den Brüdern Jaume und Gregori Johan. Anschließend ging er an den Ritter und Inquisitionsminister Francesc Sunyer Colomines. 1732 gehörte das Gut dem Marquis von Campofranco. Damit begann für das Gut eine wahre Blütezeit. Während dieser Zeit gab es mehrere Bauernhäuser, eine Ölmühle (tafona), eine Blutpresse, eine Retorte (alambí) zum Schnapsbrennen und Keller zur Lagerung der Ernte. Es gab einen ausgedehnten Obst- und Gemüsegarten mit Olivenbäumen, Johannisbrotbäumen, Feigenbäumen, Weinstöcken und Getreidefeldern. Die Rebstöcke des gesamten Guts ergaben bis zu 20 somadas Trauben (1 somada ist das Maß für die Ladung, die ein Esel oder ein Maultier tragen kann, etwa 4 volle Säcke). 1938 kam es im Zuge des gesellschaftlichen Wandels und des fortschreitenden Niedergangs der Familie der Marquis von Campofranco zum Verkauf des Guts an die Familie Balle, die es bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts landwirtschaftlich nutzte. Seit Februar 2009 ist das Gut Eigentum der Autonomen Gemeinschaft der Balearen und des spanischen Umweltministeriums und wird vom Umweltministerium der Balearen verwaltet.
Der Weg zu den Häusern des Guts beginnt an der Eingangsschranke an der Straße. Der Weg ist auf ganzer Länge asphaltiert. Der erste Abschnitt verläuft durch einen mit Steineichen und Kiefern bewachsenen Bereich. An der Kreuzung mit dem Fernwanderweg GR, der von Estellencs hierher führt, ändert sich die Landschaft und man sieht die ersten Olivenbäume. Olivenöl war einst das wichtigste Erzeugnis der Landgüter in den Berggebieten. Die hundertjährigen Olivenbäume sind überall auf unserer Insel vertreten. Man sagt, es seien die Karthager gewesen, die den damaligen Inselbewohner beibrachten, die wilden Olivenbäume zu kultivieren und nutzbar zu machen. Beim Weitergehen kommt man zum Beginn des Weges zur Quelle von S’Obi, der nach links abzweigt. Im Anschluss daran kommen wir zum Camp Gran, dem großen Feld. In Banyalbufar heißt es der Überlieferung nach, dass diese Ebene - planura oder planícia auf Katalanisch - dem Gut seinen Namen gegeben hat. Das Camp Gran ist die größte Ackerfläche von ganz Planícia. Hier standen einst die ältetsten Olivenbäume des Guts. Die letzten Besitzer entschieden sich im Zuge des Rückgangs der Ölproduktion, die Olivenbäume zu fällen und die Fläche als Weideland für Schafe zu nutzen. Links sieht man den nach einer Seite offenen Steinunterstand Es Porxo des Camp Gran, der auch zum Schutz bei unvorhergesehenen Schauern dient. Nach dem Camp Gran beginnt nach einer kurzen Wegstrecke der Wanderweg Aljub dels Cristians und gleich danach stehen drei Steinkiefern (Pinus pinea), die seit Mai 2004 als einzigartige Vertreter ihrer Art unter speziellem Schutz stehen. In den Wipfeln nistet ein Paar der Waldohreule (Asio otus). An der Trennlinie zwischen Feldern und bewaldeter Zone kommen wir zu den Bauernhäusern, die auf eine Höhe von 420 m stehen. Von hier aus hat man einen fantastischen Panoramablick über die Küstenzone von Banyalbufar, Estellencs, Andratx und Sa Dragonera. Neben dem Hauptgebäude stehen einige landwirtschaftlich genutzte Nebengebäude und etwas weiter entfernt steht auf dem Camí del Rafal die Casa de les Collidores, in dem einst die Olivenpflücker untergerbracht wurden, die zur Erntezeit aus den Dörfern hochkamen.
Die Häuser des Guts stehen in unvergleichlich schöner Lage am Nordhang des Mola de Planícia. Dank ihres guten Erhaltungszustand sind sie ein sehr gutes Beispiel für die typischen Wohnhäuser der Gehöfte in der Serra de Tramuntana. Im Jahr 1636 sah die Aufteilung der Häuser folgendermaßen aus: Ölmühle (tafona), Küche, Wohnraum und Ölkeller. Die wenigen Zimmer und die schlichten Möbel zeigen, dass die Mittel damals beschränkt waren. Die heutigen Gebäude von Planícia sind geräumiger, sie haben einen länglichen Grundriss und eine Vorderfassade, die nach Nordwesten blickt. Die Häuser haben zwei Stockwerke, und über dem Portal verläuft eine Balustrade. Das Haupttor besteht aus einem flachen Bogen, der von zwei Fenstern eingerahmt wird. Hinter dem Eingangsportal liegt eine Eingangshalle, die zu einem schön proportioniertem Innenhof führt. Der von Weinranken bedeckte Innenhof trennt das moderne Haus der Besitzer auf der rechten Seite von den älteren Wohnungen der Pächter auf der linken Seite. In der hinteren linken Hofecke befindet sich eine Zisterne.
Planícia ist besonders für seine lange Tradition der Olivenölerzeugung bekannt. Das Gut besaß seine eigene Ölmühle, in der bis vor nicht allzulanger Zeit das Öl gepresst wurde, das danach zum Verkauf angeboten wurde. An der linken Wand sieht man Jahr, in dem die Ölmühle gebaut wurde (1724). Zu dieser Zeit entstanden auch die Häuser der Pächter. Für die damalige Zeit handelte es sich im eine moderne Mühle. Sie hatte zwei Pressbalken, was sie zu einer Besonderheit machte. Im 20. Jahrhundert sorgten die Brüder Balle, die damaligen Eigentümer, für die Automatisierung des Verfahrens. 1944-45 wurden in dieser Ölmühle 12.794 Liter Öl produziert. Diese Produktionsmenge kann als etwas unter dem Durchschnitt angesehen werden. Zeitzeugen zufolge gab es in einem Jahr mit reicher Olivenernte eine Ausbeute von rund 72.000 Liter Öl. Im Ölkeller neben der Mühle sind heute noch der Tank zur Lagerung des Öls und die Trennbecken vorhanden.
Nach Aussortieren beschädigter Früchte und Entfernen von Ästen, Blättern und anderen Fremdkörpern beginnt die Pressung der Oliven, die aus mehreren Schritten besteht: In der ersten Phase wurden die Oliven zu einer Paste ausgewalzt. Dazu wurden die Oliven zuerst in die Tremuja der Trull genannten Presse geschüttet. Die Tremuja war eine pyramidenförmige Holzkiste, durch die die Oliven auf den Mühlstein geschickt wurden. Über dem Mühlstein lief der Rutló genannte konisch zulaufende Pressblock. Die Ölpresse wurde mit Hilfe von Lasttieren betrieben. Der zweite Schritt bestand in der eigentlichen Pressung. Die ausgewaltzte Olivenpaste wurde von Hand abgenommen und auf den Esportins, runden Strohtabletts, verteilt. Die gefüllten Esportins wurden auf einem rauen Steinteller, Bassi genannt, übereinander gestapelt und von dem Pressbalken aus festem Holz gepresst. Zwei Männer waren notwendig, um den Pressbalken herunterzuziehen, und als Gegengewicht diente ein Quintar genannter großer Steinblock. Während die Esportins gepresst wurden, wurde kontinuierlich siedendes Wasser aus einem Kessel dazugegeben. Das Öl, das aus den Esportins floß, und das heiße Wasser liefen zusammen in den Bassi und durch eine Leitung in die Trennbecken. Im letzten Schritt wurde in den Trennbecken das auf dem heißen Wasser schwimmende Öl abgezogen. Das fertige Öl wurde dann im Ölkeller gelagert In diesem Ölkeller wurden auch die Utensilien zur Messung des Öls aufbewahrt. Das Öl wurde bis zum Verkauf in Metallkannen, Odres genannt, gelagert. Vielleicht kann in der Ölmühle von Planícia in der Zukunft einmal wieder Olivenöl produziert werden.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

Itinerari de la font de s'Obi

Dificultad:Niedrig
Distancia:1.100 m (nur Hinweg)
Duración:55 min
Requisitos:Muss zu Fuß zurückgelegt werden
Recomendaciones:Bequeme Schuhe
Temática:Landschaft, flora und fauna

Color:   

Diese Route verläuft auf dem Landgut Planícia, das sich in Staatsbesitz befindet und zum Landschaftsschutzgebiet Serra de Tramuntana gehört. Das Gut liegt innerhalb der Gemeinde Banyalbufar. Ab dem Eingang zum Landgut folgen wir zuerst dem Weg zu den Bauernhäusern von Planícia (Cases de Planícia). Nach 815 m beginnt dann der Weg zur Quelle von S’Obi, der danach über die Bauernhäuser zurückführt. Ein Teil dieser Route verläuft auf dem alten Camí Reial, der einst die Orte Banyalbufar und Estellencs verband und heute zum Fernwanderweg GR-221 von Andratx nach Pollença gehört. Schwierigkeitsgrad: niedrig. Länge der Strecke: 1100 m (nur Hinweg). Die Strecke ist nur für Fußgänger geeignet. Die Wanderung dauert bei zügiger Gangart gute 55 Minuten. Die Strecke ist auf ganzer Länge ausgeschildert.

Etapas

(Català)

Pocs metres després de començar el nostre itinerari entram dins un alzinar. Els boscos d'alzines (Quercus

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Menut

(Català)

Es tracta de la primera finca pública de la CAIB, declarada l'any 1927, juntament amb la finca pública de Binifaldó. Ha estat declarada refugi de caça, per la qual cosa s'hi prohibeix qualsevol modalitat cinegètica. Al seu interior s'hi troba el Centre Forestal de les Illes Balears (CEFOR). Superfície: 358,84 hectàrees. Situació: es troba ubicada al municipi d'Escorca, al sector central de la serra de Tramuntana, dins la vall de Lluc, a l'àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar-hi: l'accés principal a la finca és la carretera Ma-10 de Lluc a Pollença i el tram asfaltat del camí de Menut fins a les cases de Binifaldó i el coll des Pedregaret. Coordenades: 39.829104,2.898331.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Planicia

(Català)

La finca de Planícia fou adquirida pel Govern de les Illes Balears el febrer de 2009. La possessió de Planícia gaudeix d'una antiguitat considerable, ja que les cases apareixen esmentades al segle XIV. Destaca per la nidificació del falcó pelegrí i l'àguila calçada. També són nombroses les fonts que ragen dins la possessió. La més anomenada és la de sa Menta, una de les més importants del terme de Banyalbufar. El bosc de Planícia és un dels alzinars on es troba una major concentració de rotlles de sitja i barraques de carboner. Es parla de més de 150 rotlles, amb les seves barraques i diversos forns de pa. També hi trobam fins a set forns de calç a Planícia. És una finca d'especial interès botànic, amb riquesa d'endemismes i amb un gran número d'espècies de distribució reduïda. Destaquen l'estepa joana, l'eixorba-rates blanc, la didalera, la cossiada de penyal i l'eixorba-rates negre. Quant a la fauna, destaca la presència del ferreret, endèmic de l'illa de Mallorca. Superfície: té una extensió de 442 hectàrees. Situació: La possessió de Planícia està situada al municipi de Banyalbufar. Ocupa gran part del vessant nord-oest de la Mola de Planícia, ja que s'estén des del cim d'aquesta important elevació de 933 metres fins a la ribera de mar, dins l'àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar-hi: l'entrada de la finca es troba en el punt quilomètric 90,2 de la carretera de Pollença a Andratx (Ma-10). Coordenades: 39.670728,2.49424.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Cúber

(Català)

La finca pública de Cúber és considerada un dels espais més valuosos de les Illes Balears, i destaca a la seva zona central l'embassament del mateix nom. El Govern de les Illes Balears la va adquirir a l'any 1989 i actualment és també mont d'utilitat pública. Al 2001 Cúber va ser declarada refugi de caça, per la qual cosa s'hi prohibeix qualsevol modalitat cinegètica. Superfície: 362,6827 hectàrees, a les quals s'han d'afegir les 59,30 ha ocupades pel pantà de Cúber, propietat de l'Ajuntament de Palma. Situació: la finca pública de Cúber es localitza a l'extrem sud-occidental del municipi d'Escorca, al sector nord de la Serra de Tramuntana, dins l'àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar-hi: la carretera Ma-10 Pollença -Andratx travessa la finca pel seu extrem nord-oriental, cosa que permet l'accés rodat a la finca pública des de Lluc i des de Sóller. Entre els quilòmetres 33 i 34 es troben els dos accessos principals als usuaris de la finca: el primer a l'àrea recreativa de sa font des Noguer i camí de la canal, i l'altre, a l'aparcament de l'embassament, on s'accedeix al camí cap al refugi. Coordenades: 39.784664,2.789497

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Binifaldó

(Català)

Es tracta de la primera finca pública de la comunitat autònoma, declarada l’any 1927, juntament amb la finca pública de Menut. La finca es troba declarada refugi de caça, per la qual cosa s’hi prohibeix qualsevol modalitat cinegètica. Superfície: 377,06 hectàrees. Situació: es troba ubicada al municipi d’Escorca, al sector central de la Serra de Tramuntana, dins la vall de Lluc, a l’àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar-hi: l’accés principal a la finca és pel camí de Valldemossa a Son Gallard. Coordenades: 39.829104,2.898331.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Son Moragues

(Català)

Superfície: 579,96 hectàrees. Situació: es localitza al sector occidental del massís del Teix al municipi de Valldemossa, dins l'àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Dins els seus límits es troben el puig Caragolí, el puig des Boixos i el puig Gros, tots ells de més de 900 m. Com arribar-hi: l'accés principal a la finca és pel camí de Valldemossa a Son Gallard. Coordenades: 39.726993,2.634659.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca Pública de Mortitx

(Català)

La finca pública de Mortitx fue declarada monte de utilidad pública en 1983, año en que su gestión quedó en manos del Gobierno de las Islas Baleares. La finca se encuentra declarada refugio de caza, por lo que se prohíbe cualquier modalidad cinegética. Superficie: 719,27 hectáreas. Situación: la finca pública de Mortitx se encuentra ubicada en el extremo costero más oriental del municipio de Escorca, en el sector norte del Paraje natural de la Sierra de Tramuntana. Como llegar: se accede a la finca pública por la carretera Ma-10 de Lluc a Pollença, en el km 10.3. Coordenadas: 39.887085, 2.902451.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de Sa Coma des Prat

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública  de Míner Gran

(Català)

La finca pública de Míner Gran va ser transferida des de l'Estat a la Comunitat Autònoma de les Illes Balears l'any 1984, mitjançant el Reial decret 1678/1984, d'1 d'agost, de traspàs de funcions i serveis de l'Estat a la Comunitat Autònoma de les Illes Balears en matèria de conservació de la natura. Un any abans havia estat declarada mont d'utilitat pública. La finca des de l'any 2001 es troba declarada refugi de caça, per la qual cosa es prohibeix qualsevol modalitat cinegètica. Superfície: 536,31 hectàrees. Situació: es localitza a l'extrem més oriental del municipi d'Escorca, amb una petita part dins els municipis de Pollença i Campanet, al sector nord del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar-hi: Coordenades: 39.83095, 2.926826.

PARATGE NATURAL DE LA SERRA DE TRAMUNTANA

(Català) Finca pública de ses Figueroles

(Català)

La finca pública de ses Figueroles va ser adquirida pel Govern de les Illes Balears l'any 1997, amb l'objectiu d'adquirir terrenys per dedicar-los a la conservació del ferreret i del seu hàbitat. Actualment és també mont d'utilitat pública. Al 2001 va ser declarada refugi de caça, per la qual cosa no es pot practicar cap modalitat cinegètica dins els seus límits. Superfície: 272,58 hectàrees. Situació: la finca pública de ses Figueroles es localitza a l'extrem nord-oriental del municipi de Selva, amb una petita porció de terreny dins Escorca, al sector nord de la serra de Tramuntana, dins l'àmbit del Paratge natural de la Serra de Tramuntana. Com arribar: la finca pública no disposa d'accés rodat. A peu s'hi pot arribar des d'Alcanella enllaçant amb les finques públiques de Menut, Binifaldó i Míner Gran. Coordenades: 39.807217,2.905884.

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